Hey Bruder,
kennst du diesen Moment, wenn du in einer sozialen Situation nicht ganz du selbst bist?
Du sprichst mit einer hübschen Frau oder bist in einer Gruppe von neuen Leuten und…
…Klick. Irgendein Autopilot geht an, über den du keine Kontrolle hast. Du sagst die Dinge nicht mehr entspannt aus deiner Mitte heraus, sondern um “cool” rüberzukommen oder nicht verurteilt zu werden.
Im Nachhinein fragst du dich die ganze Zeit: Wie bin ich rübergekommen? Hat sie mich gemocht? War ich gut genug? Und verurteilst dich für Dinge, die du aus deiner Sicht “komisch gemacht hast”.
Du bist nicht mehr du selbst. Du bist ein Schauspieler in einer Rolle, die du nie haben wolltest.
Die Erkenntnis: Wer ist eigentlich dieser Armin?
Ich weiß noch genau, als ich mit ein paar Freunden zusammensaß und mich eine Art Selbstreflexion gepackt hat. Ich habe mich wie von außen gesehen und mich gefragt: "Wer ist eigentlich dieser Armin, der das gerade sagen will? Bin das wirklich ich? Oder ist das eine Rolle, die ich spiele um ein Bild von mir aufrechtzuerhalten?”
Das, was jetzt kommt geht viel tiefer, als bloßes cool rüberkommen. Wir schauen uns das Problem mal an der Ursache an.
Das Missverständnis mit der Komfortzone
Viele Coaches und Freunde werden dir sagen: Wenn du sozial selbstbewusster werden willst, musst du deine Komfortzone verlassen. Und genau das habe ich über 10 Jahre lang gemacht.
Ich habe tausende Frauen auf der Straße und in Clubs angesprochen, war in Hostels reisen, habe mich in etliche Freundeskreise reingeklinkt, habe sogar “Shame Attacking” gemacht und mich in der Innenstadt auf die Straße gelegt oder einfach drauf losgeschrien.
Alles um sozial selbstbewusster zu werden und bei heißen Frauen besser rüberzukommen. Aber nichts war erkenntnisreicher als der Moment, den ich bei meinen Freunden hatte. (Ja, selbst bei engen Freunden vor denen wir uns so wohl fühlen, spielen wir eine Rolle)
Verstehe mich nicht falsch: Diese Dinge helfen. Du wirst gelassener. Du wirst mutiger. Du kommst selbstbewusster rüber.
Aber ich sage dir heute nach 10 Jahren Erfahrung: Es löst dein Problem nicht final.
Warum?
Weil du immer noch versuchst, im Außen etwas zu reparieren, was im Innen beschädigt ist.
Die psychologische Falle: Das Spiegelbild
Warum ist es dir so verdammt wichtig, wie du rüberkommst? Warum zitterst du vor der hübschen Frau?
Es ist nicht die Frau. Es ist dein Selbstbild.
Du benutzt die Reaktionen der anderen als Treibstoff für deinen Selbstwert:
Sie lächelt mich an = "Puh, ich bin ein cooler Typ. Ich bin wertvoll."
Sie weist mich ab = "Ich bin ein Versager. Ich bin nichts wert."
Das macht dich abhängig von der Bestätigung im Außen, um das Bild von dir selbst aufrechtzuerhalten. Selbst wenn du Wege findest, wie du konstant cool rüberkommst und von Frauen umschwärmt wirst, wird es sich nie wie echtes Selbstbewusstsein anfühlen. Wenn die Bestätigung kurz nachlässt, fängt das Spiel von vorne an.
Lass mich dir eine tiefe Erkenntnis teilen: Am Ende geht es um dein Selbstbild gegenüber dir und gegenüber niemandem sonst. Du gibst dir die Bestätigung und die Erlaubnis dich gut zu fühlen, wenn du von ihr geliebt wirst und gleichzeitig bist es auch du, der sich runtermacht, wenn dem nicht so ist. Du bist der Hebel, nicht die Außenwelt.
Der Grund, warum Komfortzonenübungen funktionieren, ist, weil du durch Referenzerfahrungen in der Außenwelt, im Innen begreifst, dass es egal ist ob du A oder B sagst. Aber meist nur bis zu einem gewissen Grad, denn das Suchen nach der Bestätigung im Außen findet dadurch kein Ende.
Das soziale Konstrukt (Dein Gefängnis)
Dieses Selbstbild, was so wichtig aufrechzuerhalten scheint, nenne ich das soziale Konstrukt. Und in diesem Moment der Selbstreflexion, von dem ich erzählt habe, war es quasi der “echte Armin” der auf mein soziales Konstrukt schaut. Meistens nämlich, sind wir identifiziert damit, wodurch es uns am Schlawittchen hat.
Bevor ich dir den Weg raus zeige, will ich anmerken, dass das soziale Konstrukt seine Daseinsberechtigung hat und Sinn macht. Als soziale Wesen, waren wir evolutionär schon immer abhängig von unserem Stamm (Tribe). Wurden wir ausgestoßen, führte das oft zum Tod.
Vor allem im Kindesalter sind wir abhängig von unseren Eltern und den Erwachsenen um uns herum. "Wenn ich nett, angepasst, brav… bin, werde ich geliebt und überlebe.”
In dieser Zeit haben wir uns das soziale Konstrukt gebaut. Damals hat es dich beschützt. Heute sperrt es dich ein.
Der Weg zur echten Freiheit: Radikale Annahme
Echte Freiheit beginnt nicht, wenn du 100 Frauen ansprechen kannst ohne rot zu werden.
Echte Freiheit beginnt, wenn es dir egal ist, ob du rot wirst.
Der psychologische Schlüssel ist bedingungslose Selbstannahme.
Das bedeutet: Du hörst auf, deinen Wert an eine Bedingung zu knüpfen ("Ich bin nur okay, wenn ich cool rüberkomme").
Du lernst zu sagen: "Ich bin nervös. Ich bin unsicher. Ich bin unperfekt. Und genau so bin ich vollständig."
Wenn du dich selbst liebst – inklusive deiner "uncoolen" Seiten – verliert die Meinung der anderen ihre Macht. Du brauchst ihre Bestätigung nicht mehr, weil du sie dir selbst gibst.
Das ist es was Frauen und andere Menschen spüren und was dich sexy, attraktiv und interessant macht. Und dabei machst du es nicht einmal dafür. Ironisch, nicht?
Gleichzeitig fühlst du dich geerdet, in deiner Mitte und frei. Glaub mir, es gibt kein besseres Gefühl.
Willst du lernen, wie das geht?
Zu verstehen, dass man ein Konstrukt hat, ist Schritt 1. Es aufzulösen und die tief sitzenden Muster (Glaubenssätze) zu überschreiben, ist Schritt 2.
Genau dabei helfe ich dir.
Ich suche aktuell Männer, die keine Lust mehr auf Abhängigkeit haben und echte, innere Stärke aufbauen wollen.
Lass uns sprechen. In einer kostenlosen Strategie-Session schauen wir uns an, wie dein Konstrukt aussieht und wie du es sprengst.
Sei echt, nicht perfekt.
Dein Armin
